Pferde REHA

Huf Orthopädie nach Biernat und Natürlich-Klassische-Erkenntnisse. Bei hoffnungslosen Fällen, oft austherapiert haben wir noch Möglichkeiten gefunden, die Pferde wieder reitbar zu machen. Die meisten Pferde hatten riesige physiologische, manche pädagogische oder Ausbildungsprobleme.

Am Anfang steht immer die Analyse, wo ist der Anfang der Negativkette? Es nützt uns wenig, wenn wir wissen wo das Pferd lahm geht, bzw. was nicht funktioniert. Sondern wir wollen wissen warum ist das Problem entstanden. Wir wollen keine Symptombehandlung, sondern das Problem beheben und das auf so natürliche Weise wie möglich. Das ganze Pferd inkl. die Hufe müssen in der Regel in gute Balance und in (Schmerz)Freiheit geführt werden.

Ein paar Beispiele:

  • 12 jähriger Haflinger: nichts funktioniert mehr, das Pferd ließ sich von seiner Reiterin nicht mehr von A nach B reiten. Das Pferd entschied die Richtung, das Tempo und wann der Reiter auf der Erde Platz nehmen durfte. Das Pferd kam mit dem Kommentar: „Entweder sie bekommen es korrigiert, oder es geht zum Schlachter“. Der Frust war verständlicherweise sehr hoch, da die Besitzerin erfahren und durchsetzungsstark war

  • 2 Monate später ging der Haflinger wieder nach Hause und machte die Besitzerin bis heute nachhaltig glücklich

  • 11 jährige Araberberberstute: Huf Rehe, das Pferd konnte nur unter Schmerzen stehen, Bewegung ausgeschlossen, 1Jahr Behandlung ohne Ergebnis, Schlachttermin war schon angedacht. So kam das Pferd zu uns. 5Monate später war das Pferd nachhaltig nach klassischen Prinzipien reitbar.


  • 10 jähriger Quarterwallach: von 7 Jahren war er 6 Jahre lahm. Ständige Hufgeschwüre, kurzes, ungeregeltes Gehen, Balancestörungen, keine Rückentätigkeit, kein aktives Hinterbein

  • Nach 2 Monaten relativ normal reitbar (Klassisch, muss aber noch gefördert werden)

  • 12 jährige Warmblutstute: als sie zu uns kam konnte sie sich nur mühsam extrem gebunden  bewegen. Unterm Spezialbeschlag kamen Maden hervor, vorn stand sie stark Zehen eng hinten extrem Kuhhessig. Arthrose an mehreren Gelenken war diagnostiziert. Kurze eher hektische Bewegungsabläufe ohne Rückentätigkeit waren manifestiert (Schenkelgänger). Sie hatte Schmerzen, an Reiten war nicht zu denken. Auf gebogenen Linien rechts starke Balanceprobleme

  • 2 Monate später ist sie ohne Schmerzen reitbar, sie steht jetzt hinten und vorn korrekt, am Raumgriff und Rückentätigkeit muss noch gearbeitet werden, das ist nach 3Monaten allenfalls ausreichend bei einem guten nicht zu schweren Reiter

 

Besuchen Sie: Marco Jost Huforthopädie für mehr Informationen dazu: http://www.huforthopaedie.eu/